Ein Buckel muss nicht hässlich sein.

Diesen schönen Buckel in olivgrün haben wir in Schweden eingekauft. Massgeblich war neben dem sehr ordentlichen Zustand tatsächlich der Kontrast der blassen, olivgrünen Aussenfarbe zu der elfenbeinweissen, rot abgesetzten Innenausstattung.

Der Wagen wurde 1960 vom örtlichen Fahrradhändler in Kungsbacka/Schweden erworben und zugelassen. 1974 ging er dann in den Besitz des Sohnes über, um dann 2005 in den Besitz eines mittlerweile 76 jährigen Herren zu gelangen, der das Fahrzeug bis 2007 teilrestaurierte. Im Zuge dessen wurde das Interieur überarbeitet, der Motor überholt, ein wenig geschweisst. Die vorderen Kotflügel wurden ersetzt, der Schalldämpfer erneuert, die gesamte Bremsanlage überholt inclusive neuer Leitungen und der üblichen Verschleissteile.
Vorder- und Hinterachse wurden überholt, neue Querlenkerbuchsen, Stossdämpfer, etc. .
Das Lackbild ist sehr schön und bis auf die Stossstangenecke hinten links finden wir alles toll.

Was an Arbeit, Geld und know how in dieses Auto investiert wurde, merkt man bei der ersten Probefahrt. Der Motor zieht für einen B16 ausserordentlich gut und ist wegen des Viergang-Getriebes auch auf der Autobahn angenehm zu bewegen. Das Fahrwerk ist straff, ohne Poltern, die Lenkung arbeitet präzise und die Bremsen packen zu. Die sechs Volt Lichtanlage bietet genug Licht in dunklen, schwedischen Wäldern -das haben wir selber ausprobiert- und das Heizgebläse macht den Wagen gemütlich warm.

Hier steht ein solider und zuverlässiger Klassiker, der für seinen neuen Besitzer noch viele schöne Momente parat hat.